Begriffsdefinition:
Der Begriff " Teleskoplader " findet im Sprachgebrauch am häufigsten Verwendung. Vielfach werden auch die Begriffe wie
Telestapler - Telelader - Teleskopstapler - Teleskop oder Teleskope verwendet. Nicht selten kommt es vor, dass man nur den
Namen der beiden Welt-Marktführer im Bereich der Teleskopen-Produktion, MANITOU und MERLO nennt und diese mit
dem Begriff Teleskoplader assoziiert.
Da diese Maschinen aufgrund ihrer schier unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten einen rasanten Marktzuwachs erfuhren, haben
nahezu alle namhaften Hersteller von Baumaschinen diesen Trend erkannt und die Produktion solcher Maschinen
aufgenommen.Hersteller wie KOMATSU, CASE, CLAAS, JOHN-DEERE, JCB, CAT, AHLMANN, WEIDEMANN oder
NEUSON-KRAMER beschäftigen sich heute mit der Produktion von Teleskopen.
Man findet heute durchweg in allen Bereichen wie Bau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Industrie, Kommunen oder
Feuerwehren die entsprechend auf ihre Verwendung hin optimiert - ausgerüsteten Telestapler.
Im Weiteren werden die Telestapler in zwei Kategorien eingeteilt:
Man unterscheidet einerseits drehbare Geräte (auch Dreher, Endlosdreher oder Rotor genannt) und zum Anderen starre Geräte.
Bei den Rotoren ist der Oberwagen inklusive Kabine auf einem Drehkranz montiert. Dieses hat den Vorteil, dass das
Gerät aus dem Stand heraus, also ohne jegliche Fahrbewegung, einen Einsatzbereich von 360 ° abdeckt. Rotoren kommen
überwiegend dort zum Einsatz, wo Materialien unterschiedlich aufgenommen und verfahren oder seitlich versetzt werden
müssen. Der Vorteil gegenüber starren Geräten liegt eindeutig in der zusätzlich vorhandenen Kranfunktion. Baustellen,
die neben einem Schaufellader oder einem Gabelstapler gleichzeitig das Vorhandensein eines Kran erforderlich machen,
sind mit diesem universell einsetzbaren Teleskopstapler hervorragend ausgestattet. Zum Teil können Arbeiten ausgeführt
werden, wo sonst zusätzlich ein Autokran oder Baukran angefordert werden mußte. Hierzu beachten Sie das in der
Kopfleiste zu jedem Gerät hinterlegte technische Datenblatt. Hier können Reichweíte, Tragkraft sowie die entsprechende
Arbeitshöhe entnommen werden.
Die Bedienung dieser Geräte ist jedoch einweisungsintensiver.
Die starren Geräte lassen sich vom Handling her ähnlich bedienen wie ein Radlader oder Gabelstapler.
Teleskoplader in starrer Ausführung finden überall dort ihren Einsatz, wo Materialien unterschiedlich aufgenommen und
überwiegend verfahren werden müssen. Mit den unterschiedlichsten Anbauwerkzeugen wie Seilwinde oder Winde, Kranhaken,
Palettengabeln, Arbeitskorb oder Schaufel ist der Teleskoplader im allgemeinen ein universeller Geräteträger und somit
gleichzeitig als Kran, Stapler, Radlader oder Arbeitsbühne einsetzbar.
Alle unsere Teleskoplader (starre sowohl auch Rotoren) sind mit Allrad und Differentialsperre sowie mit drei verschiedenen
Lenkungsarten ausgestattet. Neben der Allradlenkung (sorgt für eine hervorragende Wendigkeit in beengten Baustellen -
Bereichen) können Sie im Weiteren wählen zwischen der Versetzfahrt-Lenkung (besonders von Vorteil entlang von Mauern
und Hindernissen) und der Vorder-Lenkung (während der Strassenfahrt).
Transport:
Dieser Telelader kann zur Überwindung kurzer Distanzen auf der Straße gefahren werden. Bei längeren Anfahrten zum
Einsatzort empfiehlt sich der Transport mittels geeignetem Schwerlast-Tieflader.
Wählen Sie aus zwischen folgenden Anbauwerkzeugen:
-Teleskopstapler mit Palettengabel 1.200 mm
-Teleskopstapler mit Palettengabel und Gabelschuhverlängerung auf 1.800 mm
-Teleskopstapler mit Palettengabel 2.500 mm
-Teleskopstapler mit Standardschaufel 1,0 cbm mit Zähnen
-Teleskopstapler mit hydraulisch-angetriebener Winde, auf Gittermast montiert, Ausladung 2000 mm,
Tragkraft 2.000 kg mit Schnellwechselsystem
-Teleskopstapler mit Kranflasche kurz, Ausladung 500 mm, Tragkraft 4.000 kg mit SWS
Technische Daten sowie Bilder diverser Anbauwerkzeuge finden Sie in der Kopfleiste unter “ Anbauwerkzeuge “
Einsatzbereiche des Teleskoplader:
Ein multifunktionaler Teleskop-Geräteträger, der aufgrund seiner Vielzahl an möglichen Anbauwerkzeugen ein
schier unbegrenztes Einsatzgebiet abdeckt. Sei es im Baubereich, in der Landwirtschaft oder Industrie, im Umweltbereich,
bei Entsorgungsbetrieben, Kommunen..., um nur einige aufzuzählen. Diese Gerät wird als Stapler, Lader, Arbeitsbühne oder
auch als Mobilkran eingesetzt. Aufgrund der Vierradlenkung und des Allradantriebes ein wendiges Gerät, welches auch in
schwierigstem Gelände die gestellten Aufgaben problemlos meistert.
Ausstattung:
komplette Beleuchtung nach STVZO
gelbes Rundumlicht
Rückfahr-Warnsignal
Zyklonluftfilter
Zusatzhydraulik doppelwirkend am Teleskopkopf
Lastkontrollsystem MSS
Zugmaul am Heck
Straßenzugelassen
hydraulische Schnellwechseleinrichtung
Lenkung:
3 Lenkmöglichkeiten: Allrad-, Straßen- und Versetzfahrtlenkung
Teleskoparm:
2 Ausschubarme, Teleskopstücke mit Simultansteuerung über Ketten mit Ausgleichstücken
Kabine:
Komfortkabine mit Heizung, getönten Scheiben, Wischer an Front-, Heck- und Dachfenster, Sonnenschutzrollo an
Front- und Dachscheibe, Heckfenster zum öffnen, geteilte Kabinentür, Komfortschwingsitz mit zwei Armlehnen,
verstellbare Lenksäule
Überwachung:
automatisches Lastkontrollsystem MSS mit Überwachung sämtlicher Funktionen, optischer und akustischer Warneinrichtung
sowie Abschaltung bei Überlast (nach Vorschrift für mobile Kräne). Sicherheit 25 % (entspricht der neuen EU - Norm)
Steuerung:
Mehrhebelbedienung mit Kreuzhebel,, proportionale
Ansteuerung aller Hydraulikfunktionen, mehrere
Bewegungen gleichzeitig möglich, Danfoss-Ventile
Achsen:
Hurth - Baumaschinenachsen mit innenliegenden, im Ölbad
laufenden Scheibenbremsen, separater Feststellbremse,
Planetenendantrieben sowie Lenkzylinder oberhalb der
Achsen geschützt angebracht
Antrieb:
Wandlergetriebe, 4 Vorwärts- und Rückwärtsgänge,
Hydraulischer Fahrtrichtungsschalter
Stabilität:
Zwei hydraulische Stabilisatoren vorne