Besondere Vorteile:
Exklusiver Ausleger
Ermöglicht eine seitliche 180 Grad - Bewegung bei nahezu vertikaler Steighöhe von 75 Grad und bietet damit die vielseitigsten Positionierungsfunktionen auf dem Markt.
Einsatzbereiche:
Selbstfahrende Teleskop-Gelenkbühne als Industriegerät.
Diese Arbeitsbühne wird überwiegend eingesetzt in:
1. Außenbereiche auch in unwegsamen Gelände.
2. In allen Innenbereichen, in denen genügend Platz
vorhanden ist. .
Begriffsdefinition & Wichtiges:
Hinter dem Begriff "Gelenkteleskopbühne" verbirgt sich ein Arbeitsgerät, welches von vielen Einsatzorten nicht mehr
wegzudenken ist. Die Einsatzbereiche solcher Arbeitsbühnen sind manigfaltig.
Man unterscheidet zunächst nach dem Einsatzzweck. Wo benötige ich solch eine Hubarbeitsbühne? ...Im Innenbereich
oder im Aussenbereich?
Im Innenbereich werden überwiegend Elektro-Bühnen eingesetzt. Diese nennt man auch "Indoor-Geräte,
Gelenkteleskoparbeitsbühnen für den Inneneinsatz, Tele-Gelenk-Steiger, Teleskop-Hubsteiger, Tele-Gelenksteiger,
Tele-Gelenkarbeitsbühen, Tele-Steiger für den Inneneinsatz, Tele-Gelenkmastbühnen oder Industrie-Teleskope".
Hier liegt der Vorteil in einer emissionsfreien Arbeitsweise. Innenräume werden somit nicht durch Abgase und Luftverunreinigungen belastet. Ein weiterer Vorteil dieser Arbeitsbühnen ist der, dass diese Geräte kompakt gebaut sind und
somit sehr wendig sind. Ideal für beengte Verhältnisse in Produktionshallen, Lagerhallen oder Industriebetrieben.
Industrie-Arbeitsbühnen verfügen meist über Glatt-Profilreifen oder Reifen mit einer geringen Profilierung. Hier unterscheidet
man in aller Regel noch weiße Reifen (nicht markierend) für empfindliche Fahrbahnuntergründe oder Böden und schwarze
Reifen (unter Umständen markierend) für unempfindliche Untergründe.
Für Einsätze im Innenbereich wie Hallen, Industriebetriebe, Messen oder dort, wo ein absolut glatter und ebener Untergrund
vorhanden ist, bestens geeignet. Nachteil dieser Arbeitsbühnen ist aber ihr eingeschränkter Einsatzbereich. Durch einzelne
Elektromotoren als Radantriebe sind diese Hubarbeitsbühnen vom Antrieb her nur in der Lage, geringe Steigungen zu
bewältigen. Ein Elektroantrieb ist in der Regel nicht so leistungsstark wie ein Antrieb durch einen Diesel-Verbrennungsmotor
in Geländebühnen. Eine weitere Einschränkung liegt bei den Indoor-Geräten in einer sehr niedrigen Bodenfreiheit.
Diese Arbeitsbühnen sind konstruktiv so gebaut, dass der Schwerpunkt sehr niedrig liegt. Hohe Bühnentragkräfte und/oder
schmale Gerätebreiten machen dieses erforderlich. Vorgenannte Eigenschaften dienen also nicht dazu, mit diesen
Arbeitsbühnen Geländeeinsätze, Einsätze auf nicht befestigtem Untergrund, oder Einsätze, wo Stufen, Treppen oder sonstige
Hindernisse überwunden werden müssen, zu planen.
In schwierigem Gelände bedient man sich Hub-Arbeitsbühnen, die konstruktiv für den Ausseneinsatz gebaut und auch
zugelassen sind.
Diese Mietbühnen nennt man dann auch "Outdoor-Bühnen, Diesel-Gelenke, Dieselsteiger, Allradsteiger, Allradteleskope,
Allrad-Geländeteleskope, Allradbühnen, oder Gelenkteleskoparbeitsbühnen für den Aussenbereich".
Die meistverbreitete Antriebsart bei dieser Bühnenkategorie ist ein Verbrennungsmotor, meist dieselangetrieben, vereinzelt aber auch als Gasantrieb lieferbar.
Diese Gelenk- oder Gelenkteleskopbühnen verfügen über einen kraftvollen Antrieb, der selbst härtesten Gelände-Einsätzen
trotzt. Im Bereich der Aussen- oder Geländebühnen findet man auch sehr häufig Spezifikationen, die im täglichen Arbeitseinsatz
sehr nützlich sind. Hierzu zählen Attribute wie Allradantrieb, Differentialsperre oder Allradlenkung. Der Allradantrieb sorgt
gegenüber dem konventionellen Zweiradantrieb auch in schwierigstem Gelände dafür, dass die Arbeitsbühne ihren gewünschten
Einsatzort erreicht.
In Verbindung mit einer Differentialsperre wird erreicht, dass selbst bei kritischen Fahrmanöver, bei denen aufgrund der
Geländebegebenheiten einzelne Räder den notwendigen Bodenkontakt verlieren, die verbleibenden Räder mit Bodenkontakt
gleichmäßig weiterdrehen und somit der entsprechende Vortrieb gewährleistet ist. Ein "durchdrehen" der Räder und somit ein
"festfahren" der Arbeitsbühne wird somit verhindert.
Eine weitere, unter Umständen sehr nützliche Eigenschaft liegt in dem Vorhandensein einer Allradlenkung. Aufgrund der
Tatsache das man die einzelnen Achsen separat lenken kann, kommt man mit diesem Typ Hubarbeitsbühne auch in Bereiche,
die sonst nicht oder nur sehr schwer zu erreichen sind. Schmale Fahrwege mit engen Kurven oder Fahrwege entlang von
Mauern oder Rändern können somit problemlos gemeistert werden. Unter dem Hintergrund, dass Geländebühnen in aller Regel
größer hinsichtlich Länge und Breite gebaut werden, ein wichtiger Aspekt.
Ein weiterer Unterschied zu Hubarbeitsbühnen, die vorwiegend im Innen- oder Industriebereich eingesetzt werden, liegt in dem
Vorhandensein einer hydraulischen Abstützung. Hier, allen voran bei schmalen Geländebühnen, findet man eine hydr.
Abstützung. Diese kann eventuell vorhandene Unebenheiten oder Schräglagen ausgleichen. Die großen Gelenkbühnen für den
Ausseneinsatz gleichen zum Teil Unebenheiten aufgrund ihrer relativ großen Standfläche aus und benötigen somit keine
Abstützung. Auch ist bei solchen Geräten meistens eine größere Toleranz hinsichtlich der Aufstellgenauigkeit zulässig.
Während Indoor-Geräte über einen Neigungsmesser verfügen, der bei Schräglagen von 3° oder mehr die Funktion "Heben"
abschaltet, gestatten diese Geräte meistens eine zulässige Schräglage von max. 5°. Geländebühnen oder Allrad-Arbeitsbühnen
finden ihre häufigsten Einsätze beim Hallenbau, Stahlbau, Maler- und Lackierarbeiten, bei Arbeiten im Bereich Hochbau,
Fassadenbau, bei der Montage von Toren oder Fenster, bei Reinigungsarbeiten an Fassaden, bei Industriereinigungen oder bei
Verkleidungsarbeiten an Fassaden etc.
Meistens verfügen diese Arbeitsbühnen auch über eine höhere Tragkraft auf der Plattform oder im Arbeitskorb. Diese Plattformen
oder Arbeitskörbe sind in der Regel auch größer wie bei Hubbühnen für Inneneinsätze.
Was bedeutet der Begriff "Korbarm"...?
Unter einem Korbarm versteht man ein 1.200 bis 1.800 mm kurzen Ausleger, welcher zwischen Arbeitskorb und Auslegerarm
angebracht ist. Dadurch hat der Bediener die Möglichkeit, über oder an Hindernissen vorbei, den Arbeitskorb anzuheben.
Dieses findet große Bedeutung bei Arbeiten über Maschinen, im Rohrleitungsbau, beim Baumschnitt oder bei der
Dachsanierung.
Was ist unter den Begriffen "Arbeitshöhe" und "Plattformhöhe" zu verstehen...?
Unter Plattformhöhe versteht man die Höhe, die man bei maximal ausgefahrener Bühne vom Korb -oder Plattformboden bis
auf die Abstellfläche der Arbeitsbühne mißt. Nimmt man also ein senkrechtes Lot und befestigt dieses am Korbboden der
Arbeitsbühne, fährt sodann die Arbeitsbühne in maximale Hubposition, so erhält man das Maß, welches als "Plattformhöhe" bezeichnet wird.
Anders als die Plattformhöhe, spricht man bei der Arbeitshöhe immer von der maximal erreichbaren Höhe, die ein Bediener im
Korb oder auf der Plattform erreichen kann. Grundsätzlich liegt die Arbeitshöhe immer 1,80 m bis 2 m über der angegebenen
Plattformhöhe. Wenn man von einer durschnittlichen Größe des Bedieners von 1,70 m ausgeht, einer Armlänge von ca. 30 cm
über den Kopf hinaus, entspricht die Differenz in etwa diesen 2 Meter.
Worin liegt der Unterschied zwischen Teleskopbühnen und Gelenkteleskopbühnen...?
Reine Teleskopbühnen haben einen langen Auslegerarm, aus dem dann ein weiterer austeleskopiert werden kann. Hier befindet
sich der Arbeitskorb direkt an dem auszuschiebenden Ausleger.
Die nächste Kategorie der Teleskopbühnen sind die, die noch einen zusätzlichen Korbarm haben. Hier ist der Korbarm zwischen
Arbeitskorb und Ausleger montiert und ermöglicht somit dem Bediener mehr Bewegungsfreiheit.
Die Gelenkteleskopbühnen haben mehrere kürzere - zusammengefahren - übereinanderliegende Ausleger, die mit Gelenken
verbunden sind.
Der Vorteil von Teleskopbühnen gegenüber Gelenk-Teleskopbühnen ist der, dass diese sich etwas schneller aufrichten lassen
und horizontal etwas weniger Bewegungsspiel haben. Der Nachteil ist hierbei allerdings, das ein Arbeitsraum nur unter einem
fest vorgegebenem Winkel angesteuert werden kann. Arbeitsräume die über einem hohen Hindernis flach angesteuert werden
müssen, lassen sich mit reinen Teleskopbühnen nur schwer erreichen. Ein weiterer Nachteil gegenüber Gelenkteleskopen
ist der, dass reine Teleskopbühnen von der Bauart her eine deutlich größere Gesamtlänge haben als Gelenkteleskope.
Tip:
Da bei Arbeitsbühnen ein generelles Kriterium
immer die Arbeitshöhe ist, kommt insbesondere bei LKW-Arbeitsbühnen und LKW-Steiger aber auch bei Gelenkbühnen, Teleskop-Arbeitsbühnen, Teleskopbühnen oder Gelenk-Teleskoparbeitsbühnen ein weiterer, sehr
wichtiger Aspekt hinzu, nämlich die seitliche Reichweite! Wie weit muß ich zur Seite hin mit dem Teleskopausschub auslegen, ...wie dicht kann ich an das Objekt heranfahren, ...wieviel Hindernis muß ich mit dem
Arbeitskorb überwinden um meine gewünschte Arbeiten mit einer Hubarbeitsbühne auszuführen zu können. Alles Fragen, bei denen die seitliche Reichweite gefragt ist. Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Werte unter
"seitliche Reichweite" immer vom Mittelpunkt des Drehkranzes aus gemessen werden.